| Zink | ![]() ![]() |
| Erläuterung |
|
Zinkmangel ist in der deutschen Bevölkerung weit verbreitet. |
| Nahrungsmittel mit hohem Zinkgehalt |
| Produkt | ca. mg/100 gr Frischsubstanz |
|---|---|
| Austern | 120 |
| Rindfleisch | 4,7 |
| Hammel/Lammfleisch | 4,8 |
| geschälte Erbsen | 3,8 |
| Eier | 3,5 |
| grüner Tee | 3,0 |
| Käse | 3,0 |
| Dosis |
|
Die tägliche Zinkaufnahme sollte zwischen 15 und 40 mg liegen. |
| Überdosierung |
|
| Wirksamkeit |
|
Zink ist ein wichtiger Bestandteil vieler Enzyme und Zinkmangel schwächt das Immunsystem. Zink ist für den Zellenbau mitverantwortlich. Bei einer Infektion ist Zink hauptverantwortlich, daß bei einer Infektion innerhalb kürzester Zeit Millionen weißer Blutkörperchen neu entstehen können. Ohne Zink würde die Zellteilung gebremst. Dies führt dann unweigerlich zu einem schlechten Immunstatus. Zinkmangel kann bei Männern zu verschlechterter Fortpflanzungsleistung (Libido) führen. Zink ist Bestandteil des männlichen Samens, es erhöht die Produktion des Hormons Testosteron in den Leyding-Zellen der Hoden und baut es zu seiner aktiven Form um. Bei Jugendlichen kann es sein, daß sich durch einen Mangel die Sexualorgane nicht richtig entwickeln, das Wachstum gestört wird, die Periode verspätet einsetzt oder die Lust auf Nahrungsaufnahme gestört wird (evt. eine Vorstufe der Magersucht bei Jugendlichen). |
| Zusammenwirkung mit anderen Vitalstoffen |
|
Zink wirkt eng mit Beta-Karotin zusammen, es begünstigt die Aufnahme dieses Vitamins in der Leber. Vitamin B6 (Phyridoxin) und Zink ergänzen sich in ihrer Immunstärkenden Wirkung. |
| Beeinträchtigung der Bioverfügbarkeit |
|
Zink das an Pytinsäure gebunden ist, kann schlecht aufgenommen werden, dies betrifft hauptsächlich pflanzliche Produkte also auch Samen, wie Weizen oder Roggen in Brot. Beim Kauf von Brot sollte man Sauerteigbrot aus Roggen vorziehen. Bei dieser Teiggärung wird Pytinsäure abgebaut und das darin enthaltene Zink wird verfügbar. |
| Erhöhter Bedarf bei |
![]() ![]() |
|
| ||